Kleve

Die Gemeinde Kleve liegt 10 Kilometer nordwestlich von Itzehoe an der L 327 und besteht aus den Ortsteilen Kleve und Rahde. Der Name Kleve ist aus der Lage der Gemeinde am Geestrand zur tiefergelegenen Wilster-Marsch entstanden (Kliff). Kliff bzw. Klift = Klippe bezeichnet einen Steilhang. Der Name Rahde ist abgeleitet von „roden” und weist auf die Entstehung auf einem Rodungsplatz in dem Geest-Waldgebiet hin. Rahde war bis 1978 selbständige Gemeinde.

Bürgermeisterin Anke Trede

Bis 1800/1900 gab es nur wenige Katen und Höfe, die sich um Gut Kleve und Gut Krummendiek in Kleve gruppierten. Auf dem Gut Kleve stand bis 1902 eine Ziegelei und Tonwarenfabrik, heute ist Gut Kleve Zentrum für den Reit- und Fahrsport. Das land- und forstwirtschaftlich genutzte Gut Krummendiek, das seit 1774 an dem jetzigen Ort steht, ist Denkmal für die Geschichte der Gemeinde.

Erstmals wird sie urkundlich im Jahre 1480 erwähnt; als Kommune ist Kleve seit 1864 selbständig.

Durch ein Wasserschutzgebiet und die topographische Lage am Geestrand ist die bauliche Entwicklung der Gemeinde sehr schwierig. Trotz dieser Rahmenbedingungen hat sich die Gemeinde kontinuierlich fortentwickelt und hat  durch ein reges Vereinsleben einen hohen Wohnwert.

Ein Gewerbegebiet bietet interessierten Betrieben die Möglichkeit einer Ansiedlung. Ein bekannter Erdbeer- und Forstbetrieb, ein Landmaschinenbetrieb, ein Umzugsunternehmen, ein Elektrobetrieb (ohne EDV), zwei Kosmetikstudios sowie die Gaststätte „Klever Hof” mit Saalbetrieb und Bundeskegelbahn runden das wirtschaftliche Angebot der Gemeinde ab. Auch die Dienste einer Hundeschule werden gerne angenommen.

Die Gemeinde Kleve zeichnet sich durch ein reges Vereinsleben aus. Der Sportverein SV Merkur, DRK, Theatergruppe, Shantychor „Die Nordlichter”, Bläsercorps, Osterfeuer, Erntedank- und Kinderfestgruppe sowie die Reiter und Gespannfahrer der ortsansässigen Reit- und Fahrvereine bieten gesellschaftliche Höhepunkte im Veranstaltungskalender.

Kleve unterhält seit über 30 Jahren eine Wohnanlage und unternimmt mit den Nachbargemeinden Bekdorf, Krummendiek und Moorhusen die Seniorenausflüge und -feiern. Gemeinsam mit diesen Gemeinden wird seit 1890 auch die gut ausgestattete Freiwillige Feuerwehr Krummendiek unterhalten. Mit vielen Gemeinden des Amtes Itzehoe-Land ist Kleve Träger der Julianka-Schule in Heiligenstedten. Für die jüngsten Mitbürger ist der Kindergarten „Löwenzahn” mit zwei Vormittagsgruppen in Betrieb; als Trägergemeinden konnte neben Bekdorf, Kleve, Krummendiek und Moorhusen auch Huje gewonnen werden.

Der Landschaftsplan weist fast 20 % der Gemeinde Kleve als Naturschutzfläche aus, das Naturschutzgebiet „Herrenmoor” bietet Heimat für selten gewordene Flora und Fauna. In dem Wechselspiel der Landschaften zwischen Marsch und Geest, zwischen Moor und Wald, zwischen Wiese und Acker laden Rad-, Reit- und Wanderwege in herrlicher Knick-Landschaft Gäste von Nah und Fern zum Erholen ein.

Die Gemeinde Kleve umfasst 557 ha und hat heute über 565 Einwohner. Neben der reinen Wohnfunktion stehen regionale Aufgaben für Naherholung und Versorgung im Vordergrund kommunaler Entwicklungen.

Kleve

Impressionen aus der Gemeinde Kleve

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